Do PoP – Camera

25 11 2014

Schrammel, schrammel, schrammel, waber, waber, waber, klampf, klampf, tack, tack, tack tack, tack – manche würden es Krautrock nennen, aber es heißt Camera.

Camera das ist wohl die schrägste Band von Berlin und das soll was heißen. Anstatt darauf zu warten, von der Musikindustrie entdeckt und von gierigen Agenten oder Bookern verheizt zu werden (ein wenig Verallgemeinerung muss sein und ja wir wissen um die vielen Idealisten, ohne die diese Branche auch nicht denkbar wäre), hat Camera nicht den einfachsten, aber den naheliegendsten Weg genommen.

Sie haben sich und sie haben ihre Instrumente. Also alles, was ein Musiker braucht, um ein Musiker zu sein. Und sie haben Publikum. Ganz Berlin ist ihr Publikum. Sie stellen sich in die U-Bahn, an die Bushaltestelle, in das Foyer eines renommierten Hotels, odereinfach einmal in den Park. Klo-Konzerte gab es auch schon. In 10 Minuten ist die Band spielbereit und dann geht es los. Sie spielen oft mehrere Gigs an einem Abend. Und es funktioniert. Die Menschen kommen, bleiben stehen und hören Ihnen zu.

Camera geht nicht auf die Straße, um Geld zu verdienen, sondern um berühmt zu werden. Und auch das funktioniert. Die erste Platte ist draußen. Die Clubs fragen an und die Auftritte finden auf richtigen Bühnen statt. Ganz ohne Musikmaschinerie!?


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