Dom im Berg als Location der Denkfabrik II

28 11 2012

Was verändert die Gesellschaft? Finanzen oder Kultur?

Diese beiden Kernfragen werden derzeit im Rahmen der Denkfabrik II erläutert. Als Moderator an den beiden Tagen fungiert Gerald Mertens.

Bereits der gestrige Eröffnungsvortrag von Dr. Steffen Huck veranschaulichte die Komplexität der diesjährigen Kernfragen. Sein Vortrag über „Innovationszyklen oder vom Zusammenspiel zwischen Genie, Talent und Risiko“ verschaffte unter anderem Einblicke in das Leben von Mike Milken, besser bekannt als der „Junk Bond King“ und Symbol für die Gier an der Wall Street während der 80er Jahre.

Der Eröffnungstag wurde anschließend von anregenden Diskussionen am Buffet abgerundet.

Heute ging es um 09:00 Uhr mit den vier Impulsvorträgen weiter:

Fokus I: Zusammenhang zwischen Kulturfinanzierung und Volkswirtschaft

In seinem Vortrag beleuchtete Senior Consultant Lutz Hempel unter anderem die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Kulturfinanzierung und Volkswirtschaft. Die vorgegeben Sprechzeit wurde dabei nicht exakt eingehalten, die Begrifflichkeiten dafür aber umso präziser erläutert.

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Lutz Hempel – der erste der vier Vortragenden

Fokus II: Crowdfunding. Ein neuer Ansatz, um Kunst und Kultur zu finanzieren.

Crowdfunding – ein Begriff, der für viele noch ein Mysterium darstellt. Der Kulturberater Mag. Christan Henner-Fehr brachte Licht ins Dunkel und illustrierte die neue Finanzierungsmethode anhand von anschaulichen Beispielen. Neben der Erkenntnis, dass Crowdfunding in Europa noch in den Kinderschuhen steckt, stellte er auch klar, dass kein Weg mehr am Internet vorbeiführt: „Crowdfunding ohne Social Media- das geht gar nicht.“

 

Fokus III: Neue Formate = Neue Fördergelder?

Bernhard Kerres ist Intendant des Wiener Konzerthauses und weiß, dass Veranstalter die Aufgabe haben, eine Plattform zu generieren. Er zeigte in seinem Vortrag aber auch auf, dass der Spielraum für neue Kulturinitiativen in den letzten Jahren immer kleiner geworden ist. Trotzdem fand er am Ende seines Vortrages ermutigende Worte für die derzeitige Situation: „Wenn Sie gute Projekte haben, dann finden Sie auch das Geld dazu.“

Fokus IV: Trendforschung für Kulturgüter – ein Widerspruch in sich?

Hedi Pottag, Dozentin an der Universität Potsdam, hatte die Antworten zu diesen Fragestellungen parat. Im Zuge ihres Vortrages gab sie den Denkfabrik-Teilnehmern auch wertvolle Inputs zum Thema „Design Thinking“ und erläuterte, wie man von komplexen Themen zu Innovationen kommt, etwa anhand des Beispiels „Piano City“ in Berlin.

Gleich anschließend an die Impulsvorträge fand das erste Kleeblattgespräch statt – die perfekte Möglichkeit, sich mit einem der vier Vortragenden weiter in das jeweilige Thema zu stürzen.

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Die Kleeblattgespräche – der ideale Ort, um sich auszutauschen

So geht es weiter: 

Nach einer Stärkung zu Mittag geht es jetzt gleich mit einem zweiten Kleeblattgespräch weiter. Danach werden die Ergebnisse der Diskussionsrunden von den Hosts der jeweiligen Runde präsentiert.

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Wie das Ergebnis wohl ausfällt – die Spannung steigt

Eine Abschlussdiskussion, die gegen 15:30 Uhr starten wird, rundet das Programm der Denkfabrik II ab.


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